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So I’m leaving on a jetplane – don’t know when I’ll be back again.

Nein, natürlich weiß ich, wann ich wieder da bin – Anfang November.

Ich weiß nicht in wie weit ich hier etwas schreiben darf oder wie ich überhaupt Internet habe. Somit verabschiede ich mich vorsichtshalber mal für die nächsten 6 Monate.
Was genau ich mache? Ich werde auf einem großen deutschen Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer unterwegs sein und als Tourguide dort arbeiten :-)
Eine ganz neue Erfahrung. Und nein, es ist NICHT AIDA ;-)

Ich hoffe ihr bleibt mir treu und seid mir nicht böse, wenn ich auch keine Zeit haben werde eure weblogs in dieser Zeit zu lesen.
Selbst wenn ich mal Internet habe, werden die ersten Prioritäten sein: Mein Freund und meine Freunde. :-)

Ich danke allen für eine wunderschöne Zeit zu Hause, auch wenn es teilweise superstressig war, war es super super schön.
Danke an meine Mädels für den schönen Abend gestern in Siegen :-)

Also ich sage bye bye und bis hoffentlich bald.

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1. Mai wandern

Der 1. Mai war gestern “Der Tag der Arbeit”. Für viele Deutsche wieder ein fester Brauch: Wandern gehen.

Dazu trifft man sich in kleinen oder großen Gruppen, nimmt einen Bollerwagen, befüllt diesen mit (hauptsächlich) Alkohol und zieht durch den Wald.

Da ich noch keine Ahnung hatte, was ich diesen 1. Mai mache, fragte ich rum und eine sehr gute Freundin von mir lud mit ein mit ihr, ihrem Bruder, dessen Frau und einem Haufen Leute die ich nicht kannte, oder nur vom sehen her kannte, mit zu wandern.

Um 10.30Uhr trafen wir uns bei uns im Ort mit ca. 20 Leuten und einem Hund.
Dabei hatten wir: Alkohol in Hülle und Fülle, Wasser, Softdrinks, was zum knabbern –> in einem Bollerwagen und einen zweiten Bollerwagen vollgepackt mit einer riesigen Anlage und Lautsprechern mit Musik.

Dann ging es los in den Wald. Wer das kleine Dörfchen kennt, in welchem ich lebe weiss genau, das heisst: Es geht erstmal nur bergauf und das an manchen Stellen recht steil.
Natürlich durften wir Mädels hauptsächlich einen der Wagen ziehen ;-)

Es war eine lustige Gruppe und überraschenderweise kannte ich noch ein paar Mädels von meiner Kindheit von Schule und Sport.
Auch mit denen die ich nicht kannte, kam ich schnell ins Gespräch.

Wir liefen zu einem Punkt, der sich “Kreuzeiche” nennt. Dort ist immer was los da sich dort die meisten Wanderwege bei uns treffen. Heisst dort ist immer Musik und Bierausschank sowie Würstchenverkauf.
Dort blieben wir über eine Stunde, lachten, tanzten und hatten einfach Spaß.

Dann ging es zurück zum Dorf, was diesmal nicht ganz einfach war, da die meisten doch ziemlich einen im Kasten hatten und alle paar Minuten stehen bleiben mussten.
Da war ich ganz froh, dass ich vorne mitgelaufen bin bei denen die wußten wo ihre Grenzen waren und nüchtern oder nur leicht angeschwipst waren. Auch wenn das hieß alle paar Minuten auf die anderen warten zu müssen.

Dann gingen wir zu besagtem Bruder der sehr guten Freundin und dessen Frau um zu grillen.
Es gab Würstchen und 4 verschiedene Salate.
Zu dem Zeitpunkt waren wir auch nur noch ca. 15 Leute.

Das Wetter spielte den ganzen Tag mit und wir hatten blauen Himmel mit wenigen Wolken und Sonnenschein. Perfekt!
Auch sonst war es echt schön und gegen 20Uhr war ich dann wieder daheim und bin ziemlich sofort ins Bett gestiefelt.

In weiten Teilen Deutschlands ist es brauch am 30.04. einen Maibaum aufzustellen und damit verbunden ein großes Dorffest zu feiern.
Normalerweise wird getanzt, gesungen, getrunken und gegessen.
Der Ursprung des Maibaum aufstellens ist umstritten, aber eine Theorie ist, dass damit der Waldgeist gehuldigt werden soll.

Eine weitere Tratdion ist, dass der Maibaum Nachts gestohlen wird. Bei unseren Dörfern fast jährlich ausgeübt, dass sich unser Dorf und unser Nachbardorf gegenseitig den Maibaum des Nachts stehlen.

Ich traf mich somit gestern mit meiner besten Freundin an unserem Feuerwehrhaus, wo auch schon einige aus dem Dorf versammelt waren.
Der Kindergarten und die Grundschule machten ein paar Aufführungen und es wurden ein paar Mailieder gesungen.

Leider war die “Party” danach zu Ende :-(
Wir stellten uns noch etwa zu den Eltern meiner besten Freundin und tranken ein Bier und ich quatschte noch mit einer ehemaligen Klassenkameradin.
Jedoch muss ich sagen, dass, seit ich schon seit 6 Jahren nicht mehr wirklich in Brachbach lebe, ich kaum noch jemanden kannte. 2-3 Leute kannte ich vom sehen her, aber es scheinen unheimlich viele dazugezogen zu sein.
Selbiges sagte auch besagte ehemalige Klassenkameradin, die inzwischen auch nicht mehr hier wohnt.

Schon um 19.30Uhr liefen wir wieder nach Hause. Es war nett etwas zu quatschen, aber das große “Dorffest” blieb leider aus.

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Jedes Jahr veranstaltet meine Mutter mit ihrem Reisebüro einen Wandertag.
Vor 3 Jahren ging ich schon das erste Mal mit auf dem Westerwald, was wirklich eine schöne Wanderung war.

Dieses Mal ging die Reise ins Sauerland.
Zuerst nach Bad Berleburg, wo wir eine Schlossbesichtigung mit machten.
Leider durfte man, wie in fast jedem Schloss, nicht fotografieren und somit bekommt ihr nur Aufnahmen von außen.

Das Besondere am Schloss Berleburg ist, dass es noch voll bewohnt ist. Der älteste Teil des Schlosses ist ein Museum aber in allen anderen Bereichen wohnen heute noch Leute.
Leute, das sind die Familie zu Seyn-Wittgenstein-Berleburg mit ihrem “Oberhaupt” Richard-Casimir Karl August Robert Konstantin Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Was für ein langer Name.
Er ist verheiratet mit der Schwester der dänischen Königin und sie haben zusammen, ich glaube es waren 3, Kinder. Alle zusammen leben noch in diesem Schloss.
Es wirkt wirklich einladend und nicht so kühl wie manch andere Schlösser.
Jedes Jahr werden Veranstaltungen und Konzerte dort abgehalten für jedermann, sowie werden 1x im Jahr alle “älteren Semester” zum Kaffee eingeladen. Sehr sozial.

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Weiter gings nach Kühude, wo wir auf unsere Wanderführerin trafen.
Da wir einen Tisch um 1Uhr in der Skihütte in Schanze reserviert hatten, gingen wir auf mehr oder weniger direktem Weg dorthin.
Das Wetter spielte mit, es blieb trocken, wenn auch bewölkt, aber die Stimmung in der Gruppe war ausgelassen und froh.
Zwischendurch gab es immer mal wieder etwas zu sehen, wie z.B. viele Steinmännchen und einen kleinen “Waldgeist” der wohl oft sein Aussehen verändert, denn mancher Wanderer zieht ihm schonmal einen Rock aus Ästen an oder gibt ihm eine neue Frisur.

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Dann kehrten wir pünktlich in der Skihütte ein. Ein wirklich uriges Plätzchen und nur zu empfehlen. Sehr rustikale Küche, aber sehr sehr leckeres Essen und vor allem RIESEN Portionen.
Das nächste Mal weiss ich, dass ich eine Kinderportion nehme. Obwohl – so lecker wie es war, wurde es auch aufgegessen.
Sehr genial fand ich auch, dass sie alle möglichen Sachen von der Decke baumeln haben und wirklich jeden Kitsch an der Wand hängen haben.
Der Besitzer ist ein ganz lustiges Kerlchen der die ganze Zeit in Lederhosen rumläuft. Wirklich herrlich.

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Weiter ging es auf dem Kyrill Pfad.
Erinnert ihr euch noch an Kyrill? Den riesigen Sturm Anfang 2007? Wenn nicht könnt ihr hier nochmal nachlesen und dabei feststellen, dass der größte Waldschaden hier im Sieger- und Sauerland war.
Einerseits natürlich wirklich schlecht, andererseits gut, denn seitdem gibt es gute Aussichtspunkte überall.
Der Kyrill Pfad wurde errichtet als Andenken an den Orkan. Hier wurde alles genau so belassen, wie man es vorgefunden hatte nach dem Sturm. Keine Aufräumarbeiten wurden getätigt.
Man klettert über Bäume, duckt sich unter Wurzel durch und balanciert über umgestürzte Bäume. Wirklich ein klasse Weg für welchen man festes Schuhwerk benötigt.

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Ein Gruppenfoto durfte natürlich nicht fehlen.
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Weiter ging es auf ein Stück des Skupturenweges.
Zuerst gingen wir zur SKuptur namens Krummstab, den ich allerdings nicht wirklich umwerfend fand.
Weiter liefen wir zum Stück “Kein leichtes Spiel”, welches den (früheren) Konflikt zwischen dem Sauerland und dem Wittgensteinerland deutlich machen sollte und soll dazu auffordern Grenzen zu durchschreiten, was man symbolisch tun kann indem man durch die Türme durchläuft.
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Danach sahen wir uns noch eine Skulptur namens “Steinzeitmensch” Man, der wie ein Tempel mittem im Wald wirkt und einen 150t schweren Stein zur Mitte hat.

Auch auslassen durften wir nicht die berühmte Hängebrücke, welche 40m lang ist und wirklich Spass bringt wenn man mit vielen Leuten drauf steht und schaukelt.
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Alles in allem ein wirklich wunderschöner Tag mit netten Leuten und gutem Wetter.
Und endlich konnte ich mal wirklich schlafen, seit ich in Deutschland angekommen bin.
Heute in einer Woche fliege ich schon nach Antalya :-) WOW – wie die Zeit vergeht.

KRN – CPH – DUS

Nein, das ist keine Geheimsprache, aber seit ich damals die Ausbildung im Reisebuero gemacht habe, rede ich in Staedten und Flughafenkuerzeln anstatt mit richtigen Namen.

Also ausgeschrieben wuerde meine Ueberschrift heissen: Kiruna – Kopenhagen – Duesseldorf.

Und in Kopenhagen sitze ich grade und fange schonmal an zu schreiben – Nicht wundern, ich schreibe mit meinem alten Macbook im Moment und habe keine Umlaute da es eine Neuseelaendische Tastatur ist.

Kiruna Flughafen
Suesser kleiner Flughafen. Aehnlich denen von Kittilae und Rovaniemi von denen ich ja schon frueher mal geflogen bin.
Wurde anscheinend ueber den Winter renoviert denn nichts war mehr so wie damals als ich meine Mutter dort abgeholt und wieder hingefahren habe.
Martin und ich waren ca. 1.5 Stunden vorher dort und nachdem ich an einem der Computer eingecheckt hatte setzen wir uns noch etwas hin und tranken einen Kaffee bzw Kakao.
Die Flughafenathmosphaere war ruhig und entspannt. Sogar die Flugzeugcrew sass mit im Kaffee und ass etwas zu Mittag.
Es war keine Hektik zu spueren und als dann Boarding ausgerufen wurde, sassen noch immer fast alle im Cafe und machten sich nur nach und nach auf den Weg durch die Sicherheitskontrollen und zum Gate.
Martin tschuess zu sagen war schon schwer, aber wir sehen uns ja im November wieder :-)

Da ich ja eh schon eine ungeheure Aufenthaltszeit hier in Kopenhagen zu erwarten hatte, hoffte ich, dass wir mit der schwedischen Art alles langsam an zu gehen vielleicht spaeter losfliegen oder sonstwas.
Aber nein, wir flogen 5min vor der eigentlichen Abflugzeit los und wir kamen sogar, nach einem unspektakulaeren Flug, 40min vor unserer eigentlichen Ankuftszeit in Kopenhagen an… OHJE…. ueber 6 Stunden Aufenthalt. Na herzlichen Glueckwunsch.

Kopenhagen Flughafen
HILFE!!!! MENSCHEN!!! Ich war so damit beschaeftigt mir darueber Gedanken zu machen dass ich hier so lange Aufenthalt habe, dass ich ganz vergessen habe wie es mir schon die letzten 3 Jahre immer ging.
Man hat den ganzen Winter nur die Hunde und pro Woche maximal 40 Gaeste um sich und auf einmal kommt man an einen Hauptumsteigepunkt, namens Kopenhagen Flughafen voll von 10000enden von Menschen…. AAAAAAAAAAAHHHHH

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Nach 10min waren die Kopfschmerzen vorprogramiert und ueberall sind Lichter und Menschen die reden. Absolute Hektik weil Menschen von Gate D nach Gate A muessen. Lautsprecherdurchsagen kuendigen an, dass Mr. X und Mrs. Y sich bitte zu Gate Z begeben sollen, da das Flugzeug sonst ohne sie fliegt.

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Aber fuer mich erste Prioritaet ist, dass ich etwas zu essen finde. Immerhin ist es schon 14.00Uhr und das letzte mal gegessen habe ich um 8Uhr…. das Angebot ist RIESIG und ich bin ueberrascht wie gut der Flughafen rennoviert wurde im Gegensatz zu vor 3 Jahren als ich hier das letzte mal in Richtung Island umgestiegen bin.
1000ende von Geschaeften. Ich denke sogar groesser als die Shoppingmeile in Duesseldorf Flughhafen.
Ich entscheide mich fuer einen kleinen Asialaden um etwas Reis mit Huehnchen zu essen und bezahle direkt ein Vermoegen dafuer.
Dafuer kann ich etwas die Leute beobachten.
Das Publikum ist international. Die Leute im Anzug haben meist ein Handy am Ohr und reden laut und hektisch, da gehen Maedels in Roecken die als Guertel durchgehen und Schuhen auf denen ich mir nach 1m schon die Beine brechen wuerde.
Viele Familien mit schreienden Kindern, einige alleinreisende… wenige Paerchen wie ich feststelle.
Natuerlich sprechen viele Deutsch. Wir sind ja eh bekannt fuers viele Reisen.
Danach hole ich mir meine Advantage Karte bei der Infostation ab mit welcher ich doch wirklich kostenloses Internet habe und suche mir einen Platz.
Weg von allem.
Diesen Platz hatte ich schon gesehen als ich von meinem Ankunftsgate raus gelaufen bin. Den Transitbereich. Stuehle, Tische… keine Geschaefte und einfach RUHE.
Naja Ruhe ist es natuerlich nicht, aber im Gegensatz zum restlichen Flughafen schon.
Die Menschen hier haben alle eine hohe Umsteigezeit. Niemand ist im Stress. Alle sitzen mit ihren Laptops, Tablets, Buechern, Zeitschriften oder einfach nur einem Drink in der Hand rum.

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Vor mir sitzt ein Herr dem es glaube grade recht war mal aus seinem Anzug rauszukommen und nur in seinem Hemd dort zu sitzen.
Links neben mir sitzen schon, viel laenger als ich, ein Mann und eine Frau die “nur” eine GEschaeftsbeziehung zu haben scheinen. Sie sitzen vor ihren Computern und diskutieren in ihrer Sprache (ich schaetze norwegisch), zeigen sich gegenseitig ihre Computer etc.
So einen Job moechte ich NIEMALS haben, auch wenn ich glaub ich dadurch viel Geld verdienen koennte.
Rechts von mir sitzt ein Maedchen, ich schaetze etwas juenger als ich, auch alleinreisen und vor allem Deutsch. Vielleicht spreche ich sie nachher mal an. Kann ja gut moeglich sein, dass sie auf denselben Flug wartet wie ich.
Vor mir ist die groesste Tafel mit allen Abfluegen drauf vom ganzen Flughafen. 8 Bildschirme… und mein Flug ist noch immer auf keinem zu sehen. :-(

Nichtsdestotrotz habe ich grade in diesem Moment schon mehr als die Haelfte meiner Zeit rum bekommen und in ca 3 Stunden geht mein Flug schon.
Leider hat mein altes Mac (ich sage Alt weil ich mir ein neues gegoennt habe, welches daheim auf mich wartet) nicht mehr den besten Akku und in 10min ist dieser schon verbraucht.
Wie gut, dass ich noch mein Tablet habe. ;-)
Aber ich denke, dass es das erstmal war von Kopenhagen.
Ich schreibe den Artikel morgen von daheim weiter und dann auch den Englischen :-) Der aber weniger ausfuehrlich wird.

So, inzwischen bin ich schon wieder zu Hause und habe sogar mein neues Macbook schon fast voll am laufen :-)
Viel ist am Flughafen nicht mehr passiert. Das Mädel ist irgendwann weg gegangen und ich habe noch ein Sandwich zu Abend gegessen.

Eine weitere Beobachtung am Flughafen war, dass immer, wenn ich so auf Toilette gegangen bin, man Stufen runter mussten. Lustigerweise sind alle, die ich auf den Treppen getroffen habe entweder Normalgewichtig oder etwas Molliger gewesen, während die ganzen Dürren mit den Aufzügen gefahren sind.
Wirklich kurios. Ich würde immer die Treppe dem Aufzug vorziehen.

Flug CPH – DUS
Wir mussten etwas warten, die Maschine war etwas voller. Diesmal hatte ich keine Reihe für mich alleine, dafür war der Sitz neben mir frei.
Umringt war ich von Männern. Vor mir in der Reihe, hinter mir und der eine der noch in meiner Reihe sass.
Und irgendjemand hatte Blähungen!!! Einige Male dachte ich, dass ich mich übergeben müsste, aber ich konnte es noch bei mir behalten.
Ansonsten war der Flug ganz okay, etwas Turbolenzen beim Start, die der Pilot des Wetters wegen aber auch schon angekündigt hatte.

Meine Mum holte mich am Flughafen in DUS ab und was soll ich sagen. Ich hasse es schon jetzt wieder in Deutschland zu sein.
Ich habe Kopfschmerzen am laufenden Band, die Nase läuft Marathon und alles ist nur stressig und hektisch und die Luft ist nicht so rein und klar wie im Norden.
Morgen gehts dafür dann erstmal einen ganzen Tag mit meinen beiden liebsten Freundinnen RELAXEN im Mediterana :-)

Ein kleiner Hilferuf meinerseits.

Ich bin in meinem Leben schon viel geflogen und hatte auch schon viele Aufenthalte in Flughäfen. Meistens reiste ich da aber mit Eltern oder Freunden oder war an Flughäfen wo man einiges machen konnte.

Jetzt werde ich am Donnerstag 5 Stunden in Kopenhagen sitzen und auf meinen Weiterflug warten.Alleine.

Natürlich hatte ich überlegt nach Kopenhagen rein zu fahren, aber es gibt einige Punkte die dagegen sprechen.
Ich bin nicht im Besitz dänischer Kronen. Somit müsste ich das Schließfach am Flughafen und das Zug Ticket in die Stadt und zurück jeweils mit Kreditkarte zahlen :-(
Noch dazu bin ich später Nachmittag bis Abends dort. Stadtrundfahrten etc gibt es zu dieser Tageszeit nicht mehr. Habe ich schon nachgeschaut. Also könnte ich bloße irgendwo einen Kaffee trinken gehen.. aber dafür brauch ich den Flughafen auch nicht verlassen und könnte mir das Geld sparen.

Natürlich kann ich einen Film oder so auf dem laptop schauen. Mein Buch weiter lesen werde ich natürlich auch.
Leider kann ich mich nicht mit den beiden Sachen für 5 Stunden beschäftigen. 5.5 um genau zu sein.
Internet gibt es auch kein kostenloses an diesem Flughafen :-(

Jetzt seid ihr gefragt. Jemand noch eine Idee?

Einfach mal ein paar Tage weg von allem, bevor wir uns 6 Monate nicht sehen, das war unser Vorhaben und so fuhren wir am Samstag Spätnachmittag nach Kiruna.

Im Hotel, Scandic Ferrum, angekommen, checkten wir ein und gingen ein wenig durch das kleine Städtchen spazieren. Zu sehen gab es nicht viel und an einem Samstag Abend war alles schon geschlossen.
Somit verbrachten wir einfach einen schönen Abend im Hotel mit einer ATEMBERAUBENDEN Aussicht von unserem Zimmerfenster auf die Mine.

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Am nächsten Morgen, nach einem riesigen und leckerem Frühstücksbuffet, vertraten wir uns die Beine ein wenig und schauten, was die kleine Stadt so alles zu bieten hat.

Wir schafften es sogar zum Rathaus und zur Kirche. Das Rathaus selber hat mich nicht umgehauen. Der Kirche schenkten wir schon etwas mehr Beachtung. Sie zählt zu den schönsten Kirchen Schwedens und wurde zwischen 1903 und 1912 erbaut. Der Baustil vereinigt amerikanischen Holzstil mit norwegischem Stabkirchen und samischen Koten.

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Danach gingen wir noch zu einem Park von wo aus man einen schönen Blick auf die Mine hatte – auch wenn das Wetter nicht das schönste war.

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Um 15Uhr war es dann soweit und wir  taten etwas, was wirklich typisch touristisch ist und machten eine Tour in die Mine mit.

Es handelt sich hierbei um die grösste natürliche Eisenerzader der Welt. Sie ist 80m breit, 4km lang und mindestens 2km tief (weiter hat man noch nicht geforscht). Seit den Anfängen wurde mehr als 1 Billionen Tonnen Eisenerz abgebaut und der momentane Level liegt bei 1365m.

Zudem zählt sie zu einer der sichersten Minen der Erde.

Wir fuhren mit dem Bus unter Tage, denn unter dem Berg Kiirunavaara (Schneehuhnberg), gibt es ein richtig ausgebautes Strassennetz, damit die Arbeiter gut zur und von der Arbeit weg kommen.

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Wir stoppten auf der Besucheretage und unser Guide gab uns zuallererst Helme, die wir die ganze Zeit tragen mussten und gab uns eine kurze Einführung, bevor wir umhergingen und alles haargenau erklärt bekamen. Vom Abbau, über die Verarbeitung und Verschiffung.

Dazu sahen wir einen Film über LKAB (die Firma der Mine) und es gab etwas Kaffee und Kuchen bevor wir noch etwas Zeit hatten das Museum auf eigene Faust zu erkundschaften.

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Schröder war auch mit dabei und ich habe sogar mal dran gedacht ein Foto von ihm zu machen.

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Ein weiterer interessanter Fakt zu der Mine ist, dass Kiruna in den nächsten 10 Jahren komplett umziehen muss. Wieso? Weil es sonst im Erdboden versinkt. LKAB wird dafür sämtliche Kosten übernehmen und die Leute können sich sogar aussuchen ob sie lieber ihr altes Haus mitnehmen wollen oder ein komplett neues wollen. Wirklich faszinierend.

Wieso es im Erdboden versinken würde? Die Seite von der Erzader in welcher nicht gearbeitet wird rutscht immer weiter nach unten, da Eisenerz abgebaut wird und Geröll nachrutscht um den Berg stabil zu halten. Und da ist Kiruna leider im Weg je tiefer man kommt.

 

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Abends gönnten wir uns etwas feines. Ein Essen in “Mommas Steakhouse”, direkt neben unserem Hotel. Das war ein Gaumengenuss der Extraklasse. Ich habe in den letzten Jahren nie ein Steak gegessen welches soooooo lecker war. Nur zu empfehlen.

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Alles in allem war es ein super Wochenende und ein schöner Abschluss, bevor wir morgen und übermorgen dann ausziehen und ich am Donnerstag nach Hause fliege.

Martin hat jetzt übrigens auch ein weblog. abbythesleddog  schaut doch mal vorbei :-)

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